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Unterkunft U Tížků
Horní Bašta 309
742 66 Štramberk
Tel.: +420 556 808 843
E-mail: jaronek@relaxvpodhuri.cz

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Je älter ich bin, desto öfter denke ich an die Ausflüge, die wir als
Jungs zur Šipka-Höhle gemacht hatten …
(Zdeněk Burian)
Die malerische Stadt Štramberk ist auf den Hängen der Hügel Zámecký kopec (Schlosshügel), Bílá hora (Weißberg) und der Hügellandschaft Libotínské vrchy im Vorland der Beskiden gelegen. In allen gemütlichen und freundlichen Ecken der ursprünglichen Blockhäuser spürt man den Geruch von Anis, Zimt und Sternanis von der allbekannten und gesetzlich geschützten hiesigen Lebkuchenspezialität – den Štramberker Ohren.
Das Gebiet von Štramberk zählt über ein Hundert eingetragene unbewegliche Denkmäler der Volksarchitektur, davon 70 ursprüngliche Holzhäuser. Die Tatsache, dass Štramberk 1997 zur Aufnahme in die Liste der Weltdenkmäler der UNESCO vorgeschlagen wurde, kann kaum jemanden überraschen. Für Leoš Janáček war Štramberk „der schönste Ort der Welt“ und der Maler Bohumír Jaroněk nannte ihn „Walachisches Bethlehem“. Am häufigsten wird jedoch Štramberk mit dem Beinamen „Mährisches Bethlehem“ erwähnt.
Durch seine Lage, die Naturerscheinungen und die Anordnung ursprünglicher Holzhäuser erinnert das Städtchen tatsächlich an das biblische Bethlehem. Die Höhle Šipka auf dem sagenhaften Hügel Kotouč, im Nationalpark, fordert dann zu einer Vorstellung der Krippe mit der Heiligen Familie auf. Zdeněk Burian, der weltweit bekannte Illustrator und Maler von Allem abenteuerlichen, wurde zwar in Kopřivnice geboren, kam jedoch zur Štramberker Höhle, um sich dort für seine Zeichnungen aus der Uralterwelt inspirieren zu lassen. Er besuchte Orte, die Zeugnis vom Leben der Neandertaler ablegten, und dies dank der archäologischen Entdeckung des sog. „Kiefers von Šipka“. Mehr über das Leben und das Werk von Zdeněk Burian können Sie in hiesigem Museum erfahren, das seinen Namen trägt. Bevor Sie sich dorthin begeben, sollten Sie auf jeden Fall durch die Galerie der Persönlichkeiten gehen, die sich im Freien auf dem Gelände des Nationalparks befindet. Unter dem Turm Trúba, von dem die Stadt Štramberk dominiert wird, können Sie nicht nur einige Stunden, sondern mehrere Tage verweilen und Sie werden immer das Gefühl haben, etwas neues zu entdecken. Die neu renovierten Bürger- und Stadthäuser auf dem abhängigen Stadtplatz sind Quellen der tatsächlichen Erholung. Hier finden Sie nämlich alles, was Sie dazu brauchen – von der stilgerechten Unterkunft, gutem Essen und hausgebrautem Hefebier, bis zum Einblick in die lebendige Geschichte in Form von mit Geschmack aufgebauten und renovierten Betriebsstätten der Galerien und Museen. Sie finden hier auch einen kleinen Tiergarten für die kleinsten Besucher. Für ermüdete, durstige und hungrige Wanderer ist die Stadtbrauerei auf dem Stadtplatz von Štramberk der am besten geeignete Ort. Auf die Wanderer, die einen weiteren Aufstieg schaffen (d.h. 406 Treppen bis zum Gipfel des Schlosshügels und die anschließenden 40 m zum Aussichtsturm Trúba) wartet eine wunderschöne Aussicht auf die Orte Příbor, Kopřivnice, Starý Jičín und den Berg Radhošť (Radegast).
Von Trúba aus können Sie durch die winkelige „Goldene Gasse“, also die Jaroněk Gasse gehen, die ein Lehrbeispiel für immer noch bewohnte und mit Liebe gepflegte Blockhäuser in der Vorburg darstellt. Es kann sein, dass Sie sich hier von der wunderschönen Aussicht auf den Radhošť von der Pension U Holubů aus verführen lassen. Bei gutem Wetter können Sie hier in der Saison auch Spezialitäten vom Lavengrill verkosten. Schließlich trinken Sie jedoch vielleicht nur eine kleine Tasse ausgezeichneten Kaffees im stilgerechten Ambiente des steinernen Bauernhauses von Jaroněk. Sie erkennen bald, genauso wie die Mitglieder des Tempelordens, dass Štramberk sehr günstig gelegen ist. Das hiesige Gebiet, das als Mährisches Tor bezeichnet wird, und sich an der Grenze von den südlichen mährischen Talsenken zu den schlesischen Ebenen befindet, war für sie der beste Ort für den Aufbau der ursprünglichen Burg namens Strallenberg. Auch wenn es eher um eine grundlose Vermutung geht, ändert dies nichts an der Tatsache, dass für Sie der Weg von Štramberk nicht nur nach Kopřivnice, sondern auch nach Příbor, zum Geburtsort von Sigmund Freud, und nach Frenštát p.Radhoštěm zu den Sprungschanzen strategisch nicht zu viel entfernt ist. .
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