RELAXEN IM GEBIRGSVORLAND DER BESKIDEN
Unsere Vorfahren wussten es wahrscheinlich, ohne davon je gelesen zu haben. Sie zogen hierher, wo die Form und die Lage der äußeren Landschaft am meisten mit ihrer inneren Landschaft räsonierten. Das Herz unbeugsamer und rebellierender Straßenräuber wählte sich die schwer zugänglichen Berggipfel zu seinen Verstecken. Die dicht bewaldeten Mährisch-schlesischen Beskiden waren das Zuhause der unerschrockenen Walachen, der Schafhirten, die in ihren Hütten hoch oben in den Bergen freidenkerisch auf ihre Weise wirtschafteten. Ihre Freiheit war jedoch durch ein nicht leichtes Leben voller Hinterhalte und Gefahren erkauft.

Die sich leicht erhebenden und runden Formen des Gebirgsvorlandes der Beskiden wirken auf uns dagegen schon seit ewigen Zeiten wie eine Liebkosung. Die harmonischen Linien der einsam stehenden Hügel, oft mit einem majestätisch daher schauenden Baum oder einem Sanktuarium auf dem Gipfel, sehen einer Halbkugel ähnlich – der Form der aufgehenden Sonne. Dem Versprechen eines weiteren Tages, des Schutzes und der alltäglichen Sicherheit. So ist das Gebirgsvorland der Beskiden. Wie die Sonne. Es erheitert das „umwölkte Fürstentum von Radegast mit seinen Ministranten Lysá hora (Kahlberg), Smrk (Fichtlich) und Javorník (Jauering)“. Und atmet das wellige Gebirgsvorland der Beskiden sein zufriedenes Leben, so werden auch Sie seinen heilenden Rhythmus und die Wärme in Ihrem Herzen verspüren.







